Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen rund um die Haus­rat­ver­si­che­rung

Sascha Voegeli

Sascha Voegeli

Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen rund um die Haus­rat­ver­si­che­rung


Jetzt hilf­rei­che Tipps rund um Schwei­zer Haus­rat­ver­si­che­run­gen erfah­ren.


Eine Haus­rat­ver­si­che­rung sorgt dafür, dass Schä­den am eige­nen Eigen­tum durch Feu­er, Was­ser oder Ein­brü­che gedeckt sind. Sol­che Ver­si­che­run­gen sind für Mie­ter bereits zu preis­wer­ten Prä­mi­en erhält­lich.


Eine Haus­rat­ver­si­che­rung lohnt sich des­halb für Sie in aller Regel für alle.

Haus­rat­ver­si­che­run­gen sind Scha­den­ver­si­che­run­gen. Nach einem ver­si­cher­ten Ereig­nis ana­ly­siert die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft das Scha­dens­er­eig­nis und ver­gü­tet Ihnen im Ide­al­fall den ent­spre­chen­den Ver­si­che­rungs­wert. Im Nor­mal­fall bemisst sich die Ent­schä­di­gung am Neu­wert des beschä­dig­ten Gegen­stands. Bei­spiel: für ein 10-jäh­ri­ges, durch Feu­er zer­stör­tes Bett bezahlt die Ver­si­che­rungs­fir­ma in der Regel den­je­ni­gen Betrag, mit wel­chem Sie sich ein neu­es gleich­wer­ti­ges Bett kau­fen kön­nen. Je nach abge­schlos­se­ner Ver­si­che­rung kön­nen spe­zi­fi­sche Gegen­stän­de wie zum Bei­spiel Velos oder Ski­er auch zum Zeit­wert ver­si­chert wer­den. In die­sem Fall rich­tet sich der ver­si­cher­te Wert zusätz­lich nach der Lebens­dau­er. In ande­ren Wor­ten, mit zuneh­men­dem Alter sind die Gegen­stän­de weni­ger wert.


Tipps für die rich­ti­ge Haus­rat-Ver­si­che­rung
Mei­den Sie eine Unter­ver­si­che­rung Ihrer Haus­rat­ver­si­che­rung. Eine Unter­ver­si­che­rung wür­de dann ein­tref­fen, wenn der Ersatz­wert (zum Bei­spiel der Wert des gesam­ten Haus­rats) höher ist, als die ver­ein­bar­te Ver­si­che­rungs­sum­me. Im Fall eines grös­se­ren Teil­scha­dens wür­de Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung nicht den gan­zen Scha­den, son­dern nur einen Teil davon decken. Gera­de bei grös­se­ren Schä­den wie zum Bei­spiel eines Bran­des kann es so rich­tig ins Geld gehen. Eini­ge Ver­si­che­run­gen sind bezüg­lich Unter­de­ckung kulan­ter als ande­re und akzep­tie­ren im Zwei­fels­fal­le eine Unter­ver­si­che­rung bis zu 10 Pro­zent der Ver­si­che­rungs­sum­me.

Auch eine Über­ver­si­che­rung soll­te ver­mie­den wer­den, da Sie somit unnö­tig hohe Ver­si­che­rungs­prä­mi­en bezah­len müs­sen und kei­nen Mehr­wert davon haben. Über­le­gen Sie sich, wel­che Leis­tun­gen Sie wirk­lich brau­chen und was Ihr Haus­rat wirk­lich wert ist. Um den rich­ti­gen Wert zu ermit­teln, kann sich eine Lis­te mit den wich­tigs­ten, das heisst wert­volls­ten Gegen­stän­den loh­nen. VVer­si­che­rer stel­len zusätz­lich pau­scha­le Erfah­rungs­wer­te für unter­schied­li­che Haus­halts­ty­pen zur Ver­fü­gung, an wel­chen Sie sich ori­en­tie­ren kön­nen. Bei­spiel: eine geho­be­ne 4.5‑Zimmer-Wohnung mit einem Pau­schal­wert von CHF 150’000.

Eine regel­mäs­si­ge Über­prü­fung Ihres Eigen­tums – ins­be­son­de­re nach ver­än­der­ten Lebens­um­stän­den – kann sich loh­nen, um eine Über- oder eine Unter­de­ckung zu ver­mei­den. Der Zusatz «ein­fa­cher Dieb­stahl aus­wärts» emp­feh­len wir Ihnen, wenn Sie mobi­le Gegen­stän­de wie Fahr­rä­der oder Lap­tops eben­falls gegen Dieb­stahl ver­si­chern möch­ten. Bar­geld hin­ge­gen ist bei ein­fa­chem Dieb­stahl ohne Gewalt­an­wen­dung nicht ver­si­chert. Auch Gepäck auf Rei­sen lässt sich mit der Haus­rat­ver­si­che­rung abde­cken. Gepäck ist in vie­len Rei­se­ver­si­che­run­gen nicht mit ent­hal­ten. Wert­ge­gen­stän­de wie Schmuck oder Uhren sind nicht in der Grund­de­ckung ent­hal­ten, kön­nen aber zusätz­lich – mit­tels einer Wert­sa­chen­ver­si­che­rung — ver­si­chert wer­den.