BVG

Die Beruf­li­che Vor­sor­ge ist in der Schweiz für alle Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber obli­ga­to­risch.

Mit weni­gen Klicks kön­nen Sie Ihr gewünsch­tes Ver­si­che­run­gen­s­an­ge­bot ver­glei­chen und das pas­sen­de gleich abschlies­sen

Ihre Vor­tei­le

Schnell und ein­fach alle Anbie­ter ver­glei­chen

Alle Anbie­ter im Ver­gleich

Kos­ten­los und unver­bind­lich

BVG

Die beruf­li­che Vor­sor­ge ist in der zwei­ten Säu­le des Schwei­zer Vor­sor­ge­sys­tems. Sie soll den Ver­si­cher­ten nach der Pen­sio­nie­rung die Fort­set­zung ihrer gewohn­ten Lebens­hal­tung in ange­mes­se­ner Wei­se ermög­li­chen. Zusam­men mit der ers­ten Säu­le soll ein Ren­ten­ein­kom­men von rund 60 Pro­zent des letz­ten Lohns erreicht wer­den. Dane­ben ver­si­chert die zwei­te Säu­le die Risi­ken Tod und Inva­li­di­tät. Die obli­ga­to­ri­sche Ver­si­che­rung beginnt mit Antritt des Arbeits­ver­hält­nis­ses, frü­hes­tens mit Voll­endung des 17. Alters­jah­res. Vor­erst, bis zum Errei­chen des 24. Alters­jah­res, decken die Bei­trä­ge nur die Risi­ken Tod und Inva­li­di­tät ab. Ab dem Alter von 25 Jah­ren wird zusätz­lich für die Alters­ren­te ange­spart. Das BVG-Obli­ga­to­ri­um gilt für alle Arbeit­neh­men­den, die schon in der 1. Säu­le ver­si­chertsind und min­des­tens CHF 21’510 (Stand 2021) ver­die­nen. Dies stellt die Ein­tritts­schwel­le in das Obli­ga­to­ri­um der beruf­li­chen Vor­sor­ge dar.

Fol­gen­de Per­so­nen­grup­pen
sind dem Obli­ga­to­ri­um nicht
unter­stellt:

Die Alters­vor­sor­ge in der zwei­ten Säu­le basiert auf einem indi­vi­du­el­len Spar­pro­zess. Die­ser beginnt mit 25 Jah­ren. Bedin­gung ist aber ein jähr­li­ches Erwerbs­ein­kom­men, wel­ches über der Ein­tritts­schwel­le liegt (CHF 21’510). Der Spar­pro­zess endet mit dem Errei­chen des Ren­ten­al­ters. Das wäh­rend der Jah­re auf dem indi­vi­du­el­len Kon­to der Ver­si­cher­ten ange­spar­te Alters­gut­ha­ben dient der Finan­zie­rung der Alters­ren­te. Das vor­han­de­ne Kapi­tal wird dabei mit einem Umrech­nungs­fak­tor von 6,8 Pro­zent für Män­ner und Frau­en in die jähr­li­che Alters­ren­te umge­wan­delt. Auf Anfra­ge ist der ver­si­cher­ten Per­son aus­ser­dem ¼ Ihres Alters­gut­ha­ben als Kapi­tal­ab­fin­dung aus­zu­rich­ten. Die Vor­sor­ge­ein­rich­tung kann anstel­le der Ren­te eine Kapi­tal­ab­fin­dung aus­rich­ten, wenn die Alters- oder Inva­li­den­ren­te weni­ger als 10 Pro­zent, die Wit­wen- oder Wit­wer­ren­te weni­ger als 6 Pro­zent und die Wai­sen­ren­te weni­ger als 2 Pro­zent der Min­dest­al­ters­ren­te der AHV beträgt. Die regle­men­ta­ri­schen Bestim­mun­gen der Vor­sor­ge­ein­rich­tung kön­nen auch vor­se­hen, dass die anspruchs­be­rech­tig­te Per­son anstel­le der gesam­ten Alters‑, Wit­wen oder Inva­li­den­ren­te eine Kapi­tal­ab­fin­dung ver­lan­gen kann, auch wenn der Betrag einen Vier­tel des Alters­gut­ha­bens über­steigt.

Ein­zel­un­ter­neh­men:

Frei­wil­lig — obli­ga­to­risch nur für Per­so­nal ab einem Jah­res­lohn
von CHF 21’510

Kol­lek­tiv­ge­sell­schaf­ten:

Frei­wil­lig — obli­ga­to­risch nur für Per­so­nal ab einem Jah­res­lohn
von CHF 21’510

GmbH & AG:

Obli­ga­to­risch — ab einem Jah­res­lohn von CHF 21’510

Ein­zel­un­ter­neh­men & Kol­lek­tiv­ge­sell­schaf­ten
Frei­wil­lig — obli­ga­to­risch nur für Per­so­nal ab einem Jah­res­lohn von CHF 21’510

GmbH & AG
Obli­ga­to­risch ab einem Jah­res­lohn von CHF 21’510